Dieser Beitrag aus der Rhein-Zeitung zeigt wieder einmal deutlich, wie die Leserschaft verscheissert wird. Der dazugehörige Leserbrief wurde natürlich nicht abgedruckt!
Und hier der Leserbrief:
Schade, dass der Kommentar auf der Basis längst überholter Wirtschaftstheorien basiert, die leider immer noch an unseren Hochschulen vermittelt werden. Die Medien sind da willfähriges Werkzeug des Kapitalismus, die wirklichen Ursachen der Umverteilung von Arm zu reich zu vernebeln. Einzig der Zins ist ursächlich für die Umverteilung der Vermögen. Da der Zins einen zusätzlichen Abfluss von Vermögen aus der Realwirtschaft bewirkt, kann dort kein ausreichender Austausch von Waren gegen Geld erfolgen und nötigt zu “Sparmaßnahmen” und “Gehaltseinbußen”. Die Kreditaufnahme wird kontinuierlich erweitert. Ein System der Neuverschuldung zugunsten der Großvermögen, aus dem es keinen Ausweg gibt. Der Spuk wäre mit einer extrem hohen Versteuerung der Kapitalerträge (101%) oder einer Reform des Geldsystems heilbar. Dazu fehlt der politische Wille und weitgehend die Kenntnis über den Fehler in unserem Geldsystem.
Der Begriff “Kapitalflucht” ist ein Totschlagargument aus einer früheren Zeit, als “Geld” und Goldstück noch zusammengehörten. “Geld” ist heute ein elektronischer Impuls der überhaupt nicht flüchten kann! Reich werden ist heutzutage praktisch unmöglich geworden, “reicher” zu werden ist dagegen für den Kapitalhalter ein Kinderspiel dank des leistungslosen Einkommens über die Zins- und Zinseszinsfunktion.
Nachhilfe gibt es im Internet zuhauf. Z.B. http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=nHMq_PFkrho
Deutscher Freiwirtschaftsbund e.V.
Michael Musil – Schatzmeister -


