Globalisierungsgegner protestieren gegen Rohstoffspekulation.


Demonstration vor der Frankfurter Börse

 

Verdammt schnell sind diese Organisatoren, Demonstrationen kurzfristig und weltweit an einem Tage aufzuziehen, damit die Medien etwas zu berichten haben! 

Der 15. Oktober wurde zu einem Demonstrations-Super-Ereignis. Seltsamerweise wochenlang vorher angekündigt, an diesem Tage würde etwas passieren. Toll wurde es nun allerdings doch nicht. Wir dachten schon an Schlimmeres, denn wenn die Propheten schreien, fürchtet man sogleich wieder einen Überfall auf irgend ein Land, das den Geldsäcken mißfällt.

„Wall Street besetzen!“  hatte im August-September als Protestbewegung durch Großbanken enteigneter US-Bürger anscheinend einen spontanen Anfang genommen.  Ominös!

Jetzt wurde etwas ganz Großes daraus gemacht. Die Regie arbeitete auch in der Bundesrepublik mit ihrer allzeit bereiten linken Gefolgschaft in „50 deutschen Städten“, wie die halbamtlichen Zahlen der Demonstranten beweisen:

5000 in Frankfurt,  1500 in Köln,  6000 in Berlin, die anderen scheinen nur wenige auf die Straße bekommen zu haben, so daß keine Zahlen verfügbar sind.  Auch in London waren es nur 1000, in Zürich gerade mal 200, 100 in Kapstadt, 60 in Johannesburg, 600 in Seoul, 120 in Tokio, 200 in Hong Kong,  800 in Sydney.  In New Yorks Manhattan randalierten  so viele, daß 700 Maulhelden von der Polizei festgenommen wurden. Aber knüppelschwingende Polizisten machen ja diese Umzüge erst berichtenswert. Wir erlebten oft genug bei den G8 Konferenzen ähnliches.

Der Stimmaufwand der Demonstranten entsprach üblichen, freilich längst abgedroschenen, marxistisch-linken Hirnblähungen, die immer wieder von kommunistischen Paradies träumen: Dazu werden von den Medien passende Zitate  zorniger Demonstranten aufgetischt und weltweit verbreitet: In New York:“Ein weltweiter Aktionstag gegen die Raffgier der Wall Street“. „Die Protestbewegung wird organisieren, diskutieren, und eine Bewegung für eine andere Welt aufzeigen, die von den Superreichen 1% beherrscht wird,“ heißt es auf der website von „Occupy Sydney“.  In Hong Kong erklärte Lee Chun Wing, 29 (Name unbedingt merken!): „Hong Kong ist ein Paradies für Kapitalisten! Reichtum wird von Arbeitern geschaffen, Kapitalismus ist ein ungerechtes System!“  Levin Jiang, 22, (Name unbedingt merken), Studuent der Katholischen Universität in Taipeh, Taiwan, sang mit den Demonstranten die Internationale  und erklärte Medien-Journalisten: „ Die ungerechte kapitalistische Gesellschaft ärgert mich. Ich bin Antikapitalist!“  Das sind beachtliche Meinungen und Nachrichten, die die Welt wissen muß!

Diese Sorte Sprüche ist wirklich nicht neu. Zu ergänzen wäre beispielhaft die Klage einer US-Demonstrantin, die sich im Weltnetz über die Zensur beschwerte, weil die Organisatoren der Umzüge nicht-konforme Plakatideen verhinderten und verboten! Sie fragte öffentlich: „Kann diese Bewegung nicht eine George-Soros-Produktion sein? Offenbar ist da eine Führung, die streng überwacht, was bei diesen Demonstrationen zu sagen erlaubt ist.“

Kevin McDonald in theoccidentalobserver.com:

„Die Bewegung „Wallstreet besetzen“ und ihre vielen Ableger sind eindeutig eine Schöpfung der Linken…es ist eine Ironie, daß in der OWS (Occupy Wall Street)-Bewegung  eine auffallend jüdische Einflußnahme sichtbar geworden ist (siehe: „‚Besetze Wall Street‘ nimmt eine jüdische Färbung an“; JTA, 11-10-2011)….Progressive Aktivisten  übernehmen die Absichten der Protestler mit jüdischen Thesen, Chabadniks nahmen sich die Gelegenheit, um Mitzvahs zu feiern, in einem Sukkuh zu sitzen;  OWS Proteste sind ein Gelenk jüdischen Ferments geworden. Auch in Boston und Philadelphia hielten die jüdischen Aktivisten  an den Demonstrationsplätzen  Jom Kippur-Feierlichkeiten ab. ‚Wo man Judaismus findet, ist für viele von uns isoziale Gerechtigkeit‘, sagte Regina Weiss, Sprecherin der Fortschrittlichen Jüdischen Allianz. Es gibt nichts wichtigeres als in der heiligsten Nacht des Jahres, Jom Kippur, aufzustehen und sich zum Judentum zu bekennen, und für größere Gleichheit im ganzen Land einzustehen.“

„Was wir bei den jüdischen Protestorganisatoren nicht finden, ist irgend eine Andeutung auf jüdische Herrschaft der Wallstreet. Vorigen Donnerstag, auf dem Wege zur Arbeit, hörte ich Bill Handel, einen jüdischen Radio-Sprecher, der sich über die Proteste folgendermaßen ausließ. „Es ist mein Stamm, der Wall Street beherrscht- was soll mich da aufregen:“ …Wir können nicht damit rechnen, daß sein Kommentar von den Medien ausgeschlachtet wird.

Selbstverständlich sitzen die Juden in den beherrschenden Stellungen der Wall Street. Dieses Generalthema wurde bereits woanders besprochen in „Unsere unethische Finanzelite“ und  „Hat jüdisches  Verhalten etwas mit der jüdischen  Einstellung zum Geld zu tun?“

Aber man erwarte nicht, daß die OWS Proteste darüber einen Hauch andeuten- der einsame Mensch, der sich darüber ausläßt, muß mit viel Ärger rechnen, wenn er das ausspricht.“

 

Wir haben oft genug erklärt, daß Demonstrationen, Massenumzüge, Wahlen u.a.m. gegen die Geld- und Finanzpolitik der Machthaber sinn- und zwecklos sind. Wie im obigen Bericht  dargetan, wurden ehrlich gemeinte Proteste und Protestierende umgehend von Agenten der Geldmacht übernommen, abgebogen und dann zum Kasperltheater aufgebauscht. „Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er es beim Kragen hätte.“ Abgesehen davon, daß Politiker und demokratische Regierungen nicht den Volkswillen auszuführen wagen, aber umso williger den ihrer geldreichen Hintermänner. Das System ist so verfault, daß man die Geduld aufbringen muß, auf seinen Zusammenbruch zu warten. Der kommt so sicher wie die Sonne abends untergeht.

 

Georg Kausch

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