Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Silvio Gesells Werk für November, 2010.
- Arbeitslosigkeit (1)
- Beiträge (13)
- Grundsätzliches (35)
- Links (15)
- Literatur (7)
- Pressespiegel (82)
- Rückblick (3)
- Textauszüge aus Gesells Werken (4)
- 22.3.2012: Lernstunde
- 18.3.2012: Bargeld ade?
- 16.3.2012: Nicht auf Kosten der anderen
- 16.3.2012: Wie wollen wir zusammenleben?
- 27.2.2012: Bietet die Monetative mit ihrer Idee staatlich geschöpften Vollgeldes einen nachhaltigen Ausweg aus der Staatsschuldkrise?
- 5.1.2012: Mittäter - Medien
- 24.10.2011: Neue Wege?
- 17.10.2011: Globalisierungsgegner protestieren gegen Rohstoffspekulation.
- 23.9.2011: Wer steht auf der HABEN-Seite?
- 15.9.2011: Wahrheiten
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Mai 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- Juli 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
Archive für November 2010
Merkel: Lage des € „sehr ernst“
25.11.2010 von MM.
ORF: Merkel: Situation beim Euro „außerordentlich ernst“
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Lage um den Euro als „außerordentlich ernste Situation“ bezeichnet. Sie wolle keine dramatischen Bilder malen, sagte sie heute auf dem Arbeitgebertag in Berlin. Aber vor einem Jahr hätte sich niemand vorstellen können, welche Maßnahmen nun ergriffen werden müssten.
Die „Schwierigkeiten“ in Irland seien anders als die in Griechenland zu klassifizieren, aber auch „sehr beunruhigend“. Es seien die Banken, die die staatlichen Defizite hervorriefen. Die irische Neuverschuldung von rund 30 Prozent sei eine „dramatische Zahl“.Nun müsse mit Irland verhandelt werden, damit die Ursachen beseitigt würden. Deutschland unterstütze „harte Anforderungen“, gebe aber auch ein klares Bekenntnis zum Euro ab.
Das findet sich auf der Website des österreichischen ORF. Aber keine Spur davon in den grossen deutschen Online-Medien. Ihre Zensur-Schergen haben das offenbar unterdrückt (die Arbeitgeber sollen es hören, aber nicht das „niedere“ Volk). Bis Wien reicht deren Griff aber nicht. Pure DDR.(WE)
Geschrieben in Pressespiegel | Drucken | Keine Kommentare »
Too big to fail - Irland retten!
22.11.2010 von MM.
Die verhängnisvolle Fehleinschätzung der Rolle der Banken.
Irlands Banken sind konkursreif, heißt es. Deshalb wird Irland jetzt unter vermutlich haarsträubenden Auflagen Geld und Garantien von der EU erhalten, um damit seine Banken zu retten, während es selbst von dem damit in Kauf genommenen Spardiktat zur Konkursreife gebracht wird.
Natürlich sind Banken wichtig. Aber wie wichtig, wie systemrelevant sind sie wirklich?
Ein wesentlicher Satz aus dem heutigen PaD sei hier vorangestellt:
Ein Staat, der sich im Bereich der Sozialen Sicherheit zu nicht mehr verpflichtet sieht, als den unbedingt lebensnotwendigen Bedarf zu decken. Ein Staat, der - von kleinlich ermittelten Freigrenzen abgesehen - erbarmungslos erst den Verzehr allen vorhandenen Vermögens verlangt, und nachdem dies geschehen ist, darauf besteht, dass jedem - ohne Ansehen der Person - jede angebotene Arbeitsgelegenheit zumutbar sei, bevor er sich zu dieser Mindestleistung verpflichtet sieht, ein solcher Staat verhöhnt Millionen von Menschen am unteren Ende der sozialen Leiter und die steuerzahlende Mehrheit seiner Bürger, wenn er zugleich glaubt, die Sicherheit von jedermanns Bankeinlagen in jeder Höhe garantieren zu müssen.
Was es sonst noch zu sagen gibt, finden Sie hier: http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2010/47.html
Geschrieben in Links | Drucken | Keine Kommentare »
Gold und Geld oder doch besser Bits im Computer?
18.11.2010 von MM.
Silvio Gesell, 1911 in „Die neue Lehre vom Geld und Zins“ (S. 26)
Muß jeder, der sich an der Arbeitsteilung beteiligen will, seine Produkte gegen Gold (Silber usw.) oder gegen Geld verkaufen? Früher war das Geld aus Silber gemacht, und alle Waren mußten gegen Taler verkauft werden. Man schied das Geldwesen vom Silber und die Arbeitsteilung bestand weiter, der Tausch der Produkte vollzog sich weiter. Es war also kein Silber, was die Arbeitsteilung brauchte. Die Nachfrage, die die Waren nach Tauschmitteln erzeugten, bezog sich nicht auf das Material des Tauschmittels, auf das Silber. Das Geld brauchte nicht notwendigerweise aus Silber gemacht zu sein. Das steht nun einmal erfahrungsgemäß fest. Muß nun aber das Tauschmittel aus Gold hergestellt sein? Braucht der Bauer, der Kohl gebaut hat und diesen verkaufen will, um mit dem Erlös den Zahnarzt zu bezahlen, Gold? Ist es ihm im Gegenteil für die kurze Weile, während der er in der Regel das Geld behält, nicht vollkommen einerlei, woraus das Geld besteht? Hat er nicht in der Regel nicht einmal Zeit, sich das Geld anzusehen? Und kann man diesen Umstand nicht dazu benutzen, Geld aus Zellstoff, aus Papier zu machen? Würde der Zwang, die Produkte der Arbeitsteilung, also die Waren gegen Geld zum Verkauf anzubieten, nicht fortbestehen, wenn wir das Gold durch Zellstoff bei der Geldfabrikation ersetzen? Würde durch einen solchen Übergang die Arbeitsteilung in die Brüche gehen, d. h. würden die Bürger lieber verhungern als Zellstoffgeld als Tauschmittel anzuerkennen? Die Theorie behauptet, daß das Geld, um als Tauschmittel dienen zu können, inneren „Wert“ haben muß, indem das Geld immer nur soviel „Wert“ eintauschen kann, als es selbst in sich birgt, etwa wie man Gewichte nur mit Gewichten heben kann. Da nun Zellstoffgeld keinen „inneren Wert“ hat, also leer ist, so sei es ausgeschlossen, daß es Waren eintauschen könne, die Wert besitzen. Null kann nicht mit 1 verglichen werden. Es fehle dem Zellstoffgeld jede Beziehung zur Ware, es fehle ihm der „Wert“ – darum sei es unmöglich.
So wie sich Gesell zu Beginn des vorigen Jahrhundert für die Lösung vom Edelmetall einsetzte, würde er heute sicher auch im Zusammenhang mit dem elektronischen Geld argumentieren. Letztlich ist „Geld“ nur eine Vertrauenssache, bei der man sich auf eine allgemein akzeptierte Dokumentation geeinigt hat. Der Unterschied von Goldmünzen und Guthaben auf dem Handy besteht im wesentlichen in der Haltbarkeit des Materials, zur Zweckerfüllung spielt der Unterschied keine Rolle.
Geschrieben in Textauszüge aus Gesells Werken | Drucken | Keine Kommentare »
Sechs “alte” Thesen zur Lösung der sozialen Frage
16.11.2010 von MM.
Beitrag von Tilmann Patt
These 1
Ohne ein allgemein gültiges Tauschmittel GELD gibt es keine funktionierende Marktwirtschaft, in der die Preise durch Angebot und Nachfrage ermittelt werden.
These 2
Ohne stabiles Geld ist alles andere nichts.
These 3
Kaufkraftstabiles Geld ist nur möglich bei Verzicht auf jegliche “Deckung” (Gold, Silber, Rohstoffe etc.) und auf fixierte Wechselkurse.
These 4
Kaufkraftstabiles Geld erfordert die ständige Anpassung der umlaufenden Geldmenge an das Sozialprodukt.
These 5
Da etwas nur gesteuert werden kann, wenn es sich bewegt, muß das Geld ständig umlaufen und sein Zurückhalten verhindert werden.
These 6
Eine konstruktive Umlaufabgabe stellt sicher, dass das Geld immer fließt/zirkuliert.
Bitte per Kommentar diskutieren!
Geschrieben in Grundsätzliches | Drucken | 1 Kommentar »
»Das ist zum Piepen komisch!« – Exklusiv-Interview mit Eva Herman
16.11.2010 von MM.
»Das ist zum Piepen komisch!« – Exklusiv-Interview mit Eva Herman
heute, am 16.11.2010, im Kopp-Verlag erschienen unter
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/michael-grandt/-das-ist-zum-piepen-komisch-exklusiv-interview-mit-eva-herman.html
»Das ist zum Piepen komisch!« –
Exklusiv-Interview mit Eva Herman
Michael Grandt
Die ehemalige Tagesschau-Sprecherin Eva Herman über die Arbeit der Mainstreammedien,
die angebliche Meinungsfreiheit und ihre jetzige Zusammenarbeit mit dem Kopp Verlag.
Zur Person:
Eva Herman ist Journalistin, Autorin und Moderatorin. Sie war 18 Jahre Tagesschau-Sprecherin bei der ARD. Von 1997 bis 2007 moderierte sie neben zahlreichen ARD-Sendungen ihre eigene monatliche NDR-Talkshow Herman und Titjen und sieben Jahre lang die Kult-Quizshow Wer hat’s gesehen?.
Eva Herman wurde mehrmals zur beliebtesten Moderatorin Deutschlands gekürt, sie ist Autorin mehrerer Bücher. Ihr Bestseller Dann kamst Du wurde von der ARD verfilmt. Mit dem Buch Das Eva-Prinzip (2006) stürmte sie unmittelbar nach Erscheinen die Bestsellerlisten und entfachte eine deutschlandweite Debatte. Ihr darauffolgendes Sachbuch Das Prinzip Arche Noah führte zu einem Eklat: Ihre Aussagen wurden von den Medien verfälscht, Eva Herman verlor ihren NDR-Job, ein Besuch in der ZDF-Kerner-Sendung endete mit einem weiteren Skandal. Ihre Erfahrungen mit den Medien hat sie in ihrem neuesten Buch Die Wahrheit und ihr Preis, das im Kopp Verlag erschienen ist, veröffentlicht. Eva Herman lebt in Hamburg, ist verheiratet und hat einen Sohn.
Michael Grandt: Sie waren 18 Jahre lang Tagesschau-Sprecherin bei der ARD und haben zahlreiche ARD-Sendungen moderiert. Sie sind also ein fester Bestandteil der öffentlich-rechtlichen Mainstreammedien gewesen. Jetzt arbeiten Sie für den Kopp Verlag, der sich gegen den Mainstream wendet. Was sind die größten Unterschiede?
Eva Herman: Hätte man mir diese Frage vor fünf Jahren gestellt, wäre die Antwort sicher anders ausgefallen als heute. Denn ich war damals noch weitgehend der Überzeugung, in einem freien, gerechten und journalistisch verantwortungsvollen System zu arbeiten. Diese Sicht hat sich inzwischen geändert. Heute wünschte ich mir, ich hätte im Laufe der fast 20 Jahre zurückliegender Nachrichtentätigkeit bei der Tagesschau nicht immer alles ungeprüft hingenommen und verkündet, sondern öfter mal genauer hingeschaut. Allein die Berichterstattung über den Irakkrieg mit allen seinen üblen Folgen bis zum heutigen Tage bereitet mir heute nicht selten Bauchschmerzen. In anderen Ländern, wie den USA oder Großbritannien, wird inzwischen offen darüber gesprochen, dass der Irak keine Massenvernichtungswaffen besaß – in Deutschland schweigen sich die Medien wei ter aus. Ich musste erst lernen, selbst zu prüfen und mir einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Jetzt bin ich in der glücklichen Lage, ohne Scheuklappen recherchieren und berichten zu können. Welch ein Luxus. Zwar werde ich von manchen Leuten als »politisch unkorrekt« bezeichnet, doch werden diese eines Tages vielleicht ebenso wie ich die Chance haben, mehr zu erkennen, als nur den schmalen, erlaubten Ausblick.
Michael Grandt: Waren Sie bei Ihrer früheren Tätigkeit an Weisungen »von oben« gebunden bzw. hat man die Nachrichten im Sinne der politischen Ausrichtung des Senders oder Wünsche der Politik »frisiert«?
Eva Herman: Als Tagesschau-Sprecherin habe ich nicht journalistisch gearbeitet, sondern genau das vom Blatt abgelesen, was die Nachrichten-Redakteure darauf gedruckt hatten. Welcher von den Mitarbeitern wie viel auf wessen Weisung in welche Richtung frisiert haben mochte, vermag ich nicht zu sagen. Der Begriff »frisieren« ist ja dehnbar wie Kaugummi. Es fängt bereits bei der Nachrichtenauswahl an. Weiterhin kommt es darauf an, wen man in welchem Zusammenhang zitiert und wen eben nicht. Man kann sich entscheiden, bestimmte Informationen zu bringen und andere, die vielleicht in gewissen Zusammenhängen relevant wären, zu unterdrücken. Allein hier kann man ganz konkrete Richtungen verfolgen, wenn man dies tatsächlich beabsichtigt. Diese Form der eher subtileren Manipulation kommt sicher täglich und überall vor.
Michael Grandt: Gibt es Ihrer eigenen Erfahrungen nach die viel zitierte und im Grundgesetz verankerte Meinungs- und Pressefreiheit?
Eva Herman: Ich würde hier voll und ganz das unterstützen, was der Berliner Tagesspiegel-Journalist Harald Schumann kürzlich über die Medien im Allgemeinen sagte. Er übte scharfe Kritik an der viel gepriesenen Pressefreiheit deutscher Medien. Er betonte, wenn Journalisten einen Bericht hervorragend recherchiert und geschrieben hätten, sei es noch lange nicht so, dass er dann automatisch auch so im Blatt erscheine. Vielmehr würden die Berichte sehr häufig zurechtgebogen, wenn der Inhalt den jeweiligen Gesinnungen, Absichten und Interessen ihrer Vorgesetzten nicht entspreche. Die Kollegen dürften sehr häufig nicht die Wahrheit schreiben. Das habe er selbst viele Jahre am eigenen Leibe beim Spi egel erlebt und wisse es auch aus anderen Redaktionen. Die Wahrheit werde oft verbogen, weil Chefs und Verleger ihre eigene Weltsicht widergespiegelt sehen wollen. Er vermisse die innere Pressefreiheit, so der Wirtschaftsjournalist. Das ist doch ein klares Wort! Es ist immer wieder belustigend, mit welcher Empörung hierzulande über die fehlende Pressefreiheit Chinas oder Russlands berichtet wird. Und was ist hier los? Hier werden jene, die öffentlich die Wahrheit sprechen, mit Schimpf und Schande durchs Land gejagt, man denke nur an Thilo Sarrazin oder aktuell an die deutsche Bundesfamilienministerin. Es gibt ein paar politisch überkorrekte Sheriffs vom Dienst wie Alice Schwarzer oder Renate Künast. Wehe, da geht ein Wind in die antifeministische Ecke: Der Empörungsschrei schallt durchs ganze Land, die Bandagen werden immer gnadenloser. Es muss eine tief sitzende Angst sein, die Wahrheit könne doch langsam ans Licht komme n. Die gespielte Betroffenheit, mit der Journalisten und Bürger aufgehetzt werden, nervt jedoch glücklicherweise zunehmend immer mehr Menschen. Die Bürger der ostdeutschen Bundesländer kennen sich da, ehrlich gesagt, viel besser aus. Aufgrund 40 langer Jahre Leidens durch Medienmanipulation, Politpropaganda und Überwachung erkennen sie die Mechanismen schneller, die sich derzeit mit rasender Geschwindigkeit im Land verbreiten. Die Wessis allerdings träumen vielfach immer noch davon, in einem System von Meinungs- und Pressefreiheit zu leben. Das ist zum Piepen komisch!
Michael Grandt: Glauben Sie, dass unsere Mainstreammedien ihrem Auftrag nach sachgerechter Information der Bürger noch gerecht werden?
Eva Herman: Nein, das glaube ich schlicht und einfach nicht! Es herrschen Denkverbote und Tabus, die tunlichst nicht durchbrochen werden sollten. Wenn doch, knallt es! Die meisten Medienvertreter, Chefredakteure wie auch ihre weisungsgebundenen Mitarbeiter, krallen sich an ihren wackeligen Stühlen fest, um bloß im Spiel zu bleiben. Sie verbiegen sich und schreiben und berichten notfalls auch die Unwahrheit, um nicht gefeuert zu werden. Wer will schon im Hartz-IV-Schicksal enden in diesen unsicheren Zeiten? Fast alle Redaktionen bauen jedes Jahr mehr Arbeitsplätze ab, der klassische Journalismus neigt sich seinem Ende zu. Das spüren Redakteure und Reporter natürlich. Wer heute noch vorbehaltlos Zeitung liest und ungeprüft Nachrichten schaut sowie alles treuherzig glaubt, ist nicht mehr zu retten. Er wird sich nie ein Bild machen können und ist als Gesprächspartner untauglich.
Michael Grandt: Gibt es Ihrer Einschätzung nach Themen, die Mainstreammedien scheuen oder über die gar nicht berichtet wird?
Eva Herman: Aber natürlich, ganz klar gibt es diese Tabuthemen. Sarrazin und Ulfkotte sind Eisbrecher der Nation. Sie haben lang gehütete Denk- und Sprechverbote in Sachen unkontrollierte Zuwanderung gesprengt! Auch ich bin in der Situation, als Tabubrecherin zum Thema Feminismus und Gender Mainstreaming durchs Land gepilgert zu sein. Die Quittung: Ich wurde ebenso von der Platte geputzt. Damals tat es weh, heute danke ich dem Himmel dafür. Denn er hat mich aus der Medienmeute herausgelöst und mich auf das freie Feld, direkt unter den blauen Himmel, gestellt. Ich bin sehr glücklich, beim Kopp Verlag arbeiten zu können. Hier sind einige Leute beschäftigt, die Format, Wissen, Mut und geistige Beweglichkeit haben. Der Verleger selbst ist allen sicher ein großes Vorbild, denn er lebt genau nach seinem freien Geist und ohne jedwede Gehirn- und Denkblockaden. Wenn es neue Themen gibt, bei denen die politisch- korrekten Mainstreammedien-Vertreter in aller Regel nervös abwinken würden, lehnt man sich hier in Ruhe zurück und sagt: Erzähl mal. Dann wird zugehört, recherchiert und geprüft, und erst dann traut man sich eine erste Einschätzung der Lage zu. Niemand wird hier mit vorgefertigten Gedanken einen Artikel zusammenschreiben und die Leser täuschen. Natürlich nimmt diese Art, zu arbeiten, mehr Zeit in Anspruch, als einfach ein paar Agenturmeldungen abzutippen und eine reißerische Schlagzeile oben drauf zu montieren, aber man schaut dabei jeden Morgen fröhlich in den Spiegel und freut sich.
Michael Grandt: Werden und wurden Sie wegen Ihrer Mitarbeit beim Kopp Verlag schon angegriffen?
Eva Herman: Ja, leider geschieht das hin und wieder. Die fruchtbarste Zeit für diesen außergewöhnlichen Verlag kommt erst noch, sie steht kurz bevor. Immer mehr Journalisten wollen nicht mehr unter dem Druck der Denkverbote arbeiten, immer häufiger kommen deutliche Signale in unsere Richtung. Der Kopp Verlag ist ein Unikat, hier wird Pionierarbeit geleistet. Pionierarbeit in Sachen Mut und Wahrhaftigkeit! Und jetzt dürfen Sie dreimal raten, von wem ich zumeist angegriffen werde? Klar, von einem Großteil der politisch-korrekten Mainstreammedien-Vertreter, den Gutmenschen der Nation. Es ist abenteuerlich, was sie dem Kopp Verlag schon alles unterjubeln wollten: Ein rechter Verlag sollte er sein, ein Verschwörungs-Verlag usw. Dieser Verlag ist jedoch in Wirklichkeit nur eins: unabhängig. Und das stört eine ganze Menge sogenannter Journalisten. Vielleicht, weil sie selbst tagein, tagaus vorgegebene Me lodien pfeifen müssen, die ihnen, wie man immer häufiger hört, längst zum Halse heraushängen? Weil viele von ihnen unfrei sind? Diese Leute haben sich die Finger wund geschrieben, warum der Kopp Verlag angebliche Verschwörungstheorien verbreiten würde: weil er schon Ende des vergangenen Jahrhunderts vor einer weltweiten Börsenkrise warnte – bis sie Anfang 2000 schließlich kam. Die Autoren des Kopp Verlags warnten vor der Einführung des Euro – heute wissen wir, warum. Auch dafür mussten sie sich den Verschwörungsvorwurf gefallen lassen. Ob es dämpfende Worte und ernste Warnungen in der weltweiten Obama-Euphorie waren, oder die angeblichen Massenvernichtungswaffen des Iraks, über die die Tagesschau hoch und runter berichtete, die es jedoch nach heutigem Kenntnisstand niemals gab, ob es die pharmagesteuerte, weltweite Schweinegrippe-Impfung oder die aktuelle Weltfinanzkrise waren, immer warnte der Kopp Verlag rechtzeitig – und immer wurde er als Verschwörungsbecken bezeichnet. Dass die Dinge alle eintreffen, darüber muckt keiner mehr auf. Mir ist längst klar, dass man bei dem Verschwörungsbegriff enorm aufpassen muss: So wie unliebsame Thesen zur Familien- und Migrantenpolitik nicht selten mit »Naziparolen« in einen Topf geworfen werden, so bemühen sich die politisch korrekten Kollegen, die in Wahrheit unter dem ausgelatschten Medienpantoffel stehen, früh erkannte Wahrheit als »Verschwörungstheorien« vom Tisch zu kriegen. Das gelingt ihnen zum Glück allerdings immer seltener, denn die Menschen im Land erkennen nicht erst seit der Affäre »Sarrazin«, wie der Hase läuft. Der Geist der Wahrheit bricht allmählich durch! Die Dinge im Land ändern sich. Das Leben antwortet.
Michael Grandt: Ich danke Ihnen für das Gespräch.
Publikationen von Eva Herman im Kopp Verlag:
© 2010 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg
Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.
Geschrieben in Pressespiegel | Drucken | Keine Kommentare »
Die Geldwirklichkeit existiert allein in den Büchern
13.11.2010 von MM.
Was wir aus dem Monatsbericht herauslesen können
Ernst Dorfner
Mit dem Erscheinen des Heftes 147 der Zeitschrift für Sozialökonomie ist neuerdings ein heftiger Diskurs über die Fähigkeit der Geldschöpfung der Geschäftsbanken losgetreten worden. Während Christopher Mensching diese Fähigkeit bejaht und generell die These der Entstehung des Geldes aus Krediten vertritt, bestreitet Helmut Creutz dies nach wie vor heftigst. Die Fähigkeit der Geldschöpfung hätte demnach nur die Bundesbank, und die Bereitstellung von Buchgeld setze den Einsatz von Bargeld voraus. Zudem sieht er keine Notwendigkeit, zusätzliches Geld zu schöpfen, denn die Einlagen des Bankenpublikums (Nicht-Banken) bei den Geschäftsbanken wären stets höher als die von den Geschäftsbanken vergebenen Kredite. Die von ihm geführte Beweise bauen dabei auf Ziffern aus dem Monatsberichten der Deutschen Bundesbank auf, wo er aus Übersicht IV einen Überschuss der Einlagen bei den Banken über den von ihnen vergebenen Krediten „herausliest“.
weiter unter …http://ernst-dorfner-4.blogspot.com/2007/12/die-geldwirklichkeit-existiert-allein.html
Geschrieben in Grundsätzliches | Drucken | 1 Kommentar »
Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Franz Hörmann
13.11.2010 von MM.
Fotos, Folien und Tonmitschnitt vom Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Franz
Hörmann an der Johannes Kepler Universität Linz am 27.10.2010 sind nun
zum Herunterladen verfügbar
Mittwoch, 27. Oktober 2010, 12:00 bis 13:30 Uhr, Hörsaal 3
“Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften vor und nach der Krise”
Univ.-Prof. Dr. Franz Hörmann
Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen der
Wirtschaftsuniversität Wien
* LL1_Folien_Hoermann_27.10.2010 (pdf, 1.3 MB)
* LL1_Fotos_Hoermann_27.10.2010 (pdf, 2.3 MB)
* LL1_Podcast_Hoermann_27.10.2010 (mp3, 60.0 MB) = _Tonmitschnitt
Falls es direkt funktioniert:
http://www.jku.at/content/e213/e86/e99501/
ansonsten:
http://www.jku.at/ und weiter zu: (links oben) “Universität” *
(links) “SoWi Fakultät” * (links) “Lunch Lectures”.
Die Folien enthalten am Ende eine große Anzahl an Literaturangaben und
WWW-Adressen.
Die Fotos zeigen einen vollen Hörsaal 3 (Kapazität 100 Personen).
Der Vortrag war interessant, etliche “schöne Sager” und sicherlich auch
in manchen Aussagen provokant - provozierend zum Denken.
Geschrieben in Links | Drucken | Keine Kommentare »
Erstmals über 42 Millionen Food Stamps Empfänger
7.11.2010 von MM.
Im Gleichklang mit dem Anschwellen der Assetpreise, als Folge der Geldpolitik der US-Notenbank, steigt auf der anderen Seite des virtuellen Wohlstandes, auch in Folge der verfehlten US-Wirtschafts- und Finanzpolitik die reale Armut. Monat für Monat stoßen in skandalösen hunderttausender Blöcken bedürftige US-Bürger in das staatliche Lebensmittelprogramm SNAP (Supplemental Nutrition Assistance Program).
Laut dem US-Landwirtschaftsministerium (United States Department of Agriculture) stieg die Zahl der Food Stamps Bezieher im August 2010, bereits den 22. Monat in Folge, diesmal um +553’379 Bedürftige im Vergleich zum Vormonat und um +5,470671 Millionen im Vergleich zum Vorjahresmonat auf beschämende 42,389619 Millionen an.

weiter … http://www.querschuesse.de/erstmals-uber-42-millionen-food-stamps-bezieher/
Geschrieben in Pressespiegel | Drucken | Keine Kommentare »
