weiter unter http://www.zeit.de/2010/21/Rezension-Lewis-Finanzkrise
Archive for Mai, 2010
Und immer weiter …
Dienstag, Mai 25th, 2010Euro ade?
Dienstag, Mai 18th, 2010DM?
Dienstag, Mai 18th, 2010Immer wieder Acki!
Dienstag, Mai 18th, 2010Extremsparer –
Dienstag, Mai 18th, 2010
wie vom wilden Affen gebissen
So oft haben wir es in den letzten Tagen wieder über uns ergehen lassen müssen, dass giftige Gewäsch, man solle, könne, dürfe mit Extremisten und ihren extremistischen Parteien nicht sprechen und schon gar nicht koalieren.
Wie kommt es eigentlich, dass immer nur die LINKE als “extremistische Partei” verunglimpft wird? Wenn jeder, der eine Position standhaft vertritt, als Extremist beschimpft werden darf, dann sollte doch bitte auch zuallererst der rechtsliberalextreme Steuersparprediger Westerwelle als Extremist bezeichnet werden, dann sollte der rücksichtslos und weitab von der Mitte seiner eigenen Partei immer wieder mit äußerst extremen und populistischen Kampfansagen auftretende Roland Koch als das bezeichnet werden, als was er dem normalsterblichen Medienkonsumenten erscheint, nämlich als Extremist.
Da aber kann der liebe Roland tun und lassen, beklagen und einfordern was immer er will, ihn einen Extremisten zu nennen, verstieße gegen jene Form politischer Angepasstheit, die man braucht, um sich in den privaten wie in den öffentlich-rechtlichen Medien ein warmes Plätzchen zu sichern – und es passt natürlich auch nicht zu der Definition, die sich verfassungsrechtlich herausgebildet hat.
Aber Roland Koch ist bei weitem nicht der einzige jener “umgangssprachlichen” Extremisten und Fanatiker, die sich alternativlos für ihren rechten Glauben einsetzen und keine andere Meinung neben sich gelten lassen, die im Handstreich bereit sind, im Namen des deutschen Volkes hunderte Milliarden von Schulden einzugehen und dabei, als seien sie schon nicht mehr von dieser Welt, mit verklärtem Blick die Litanei von der Schuldenbremse und vom Paradies der ausgeglichenen Haushalte herunterbeten, die die Sünder verfluchen, die nach ihrer Wahrnehmung über Jahrzehnte über ihre Verhältnisse gelebt haben, und die jetzt schon wieder unerbittliches Sparen einfordern.
Der Kapitalismus ist ein System, das zyklisch krisenhafte Zustände hervorbringt.
Und in jeder dieser Krisen erheben sich die Stimmen jener unbelehrbaren Extremsparer, die glauben machen wollen:
Wenn die Menschen erst einmal aufhören zu konsumieren,
wenn sie aus den Mietwohungen aus- und unter die Brücken ziehen,
wenn sie aufhören, Brot und Margarine, Presschinken und Analogkäse beim Discounter einzukaufen, und stattdessen unter den Brücken mit knurrendem Magen die spärlichen Abfälle fressen, die sich noch finden lassen,
wenn sie sich Lumpen und Zeitungspapier um die erforenen Fußzehen wickeln und sich am Morgen darum prügeln, wer die Schuhe der in der Nacht Verreckten anziehen darf,
dann endlich lebt niemand mehr über seine Verhältnisse, dann endlich werden alle Schulden getilgt, dann endlich wird es uns allen nicht nur besser, sondern endlich gut gehen…
Ungleichheit
Mittwoch, Mai 12th, 2010Wie weiter?
Mittwoch, Mai 12th, 2010
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WÄHRUNG IN DER KRISE
Wie geht es nun in der Eurozone weiter?
Die Finanzmärkte feiern am ersten Tag den Kraftakt von EU und IWF. Das 750-Milliarden-Paket sorgt für stark steigende Aktienkurse und einen festeren Euro. Doch wie geht es auf mittlere Sicht weiter? Geht Europa gestärkt aus der Krise hervor oder zerbricht es? WELT ONLINE stellt drei Szenarien vor.
1. Sonnenschein-Szenario: Europa spart und wächst kräftig
Die Börsenkurse steigen steil an, die spanische EU-Ratspräsidentschaft verkündet das „Ende der Schlacht“ gegen die Spekulanten, die Feierlaune vom Montagmorgen hält in den nächsten Wochen und Monaten an. Bei den Euro-Ländern wiederum sitzt der Schock dieses Blicks in den Abgrund so tief, dass sie hohen Staatsdefiziten ein für allemal abschwören. Griechenland, Portugal und Spanien werden zu Haushalts-Musterschülern und legen gewaltige Sparprogramme auf – ohne dass die Regierungen von den Wählern aus dem Amt gejagt werden. Politische Rattenfänger, die neue soziale Wohltaten auf Pump finanzieren wollen, bleiben auf Jahre hinaus bei allen Wahlen chancenlos. Und auch das hoch verschuldete Großbritannien kriegt die Kurve.
Wachstum, Wachstum über alles …
Mittwoch, Mai 12th, 2010
Keynes Jünger sind sicher
Aus Krise sparen geht nicht
Wie kann die Krise in der Euro-Zone gelöst werden? Nachfrageorientierte Ökonomen wie Gustav Horn und Philip Arestis sind der Meinung, dass sich Länder wie Griechenland und Portugal über ein Wachstum daraus befreien können. Neben der kurzfristigen Stabilisierung der Märtke müsse es mittelfristig darum gehen, die Wirtschaft anzukurbeln.Die Griechenland- und Euro-Krise muss nach Ansicht von Wirtschaftsexperten über das Krisenmanagement hinaus langfristig gelöst werden. Ziel müsse sein, dass steigende Einkommen in ganz Europa für Wachstum sorgen, heißt es in einem offenen Brief von mehr als 160 europäischen Ökonomen, Sozialwissenschaftlern und Gewerkschaftern.Mit hartem Sparen alleine könnten Länder wie Griechenland oder Portugal die Krise nicht hinter sich lassen. “Sie müssen die Chance haben, sich mit Wachstum daraus zu befreien.” Zudem sollten in Staaten mit Handelsüberschüssen wie Deutschland oder Österreich die Konjunkturprogramme länger laufen und die Löhne stärker wachsen als die Produktivität.Initiatoren des Memorandums sind Gustav Horn vom gewerkschaftsnahen IMK-Institut aus Düsseldorf und Philip Arestis von der Universität Cambridge. Viele der Unterzeichner, darunter UNCTAD-Chefvolkswirt Heiner Flassbeck, gelten als Vertreter einer nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik. Die Experten fordern einen Kurswechsel für Europa und warnen davor, sich auf eine einseitige Strategie des Sparens und der Ausgabenkürzung zu verlassen. “Die Zukunft der Euro-Zone als ganzes steht auf dem Spiel.” Die Wissenschaftler sehen ein ernstes Risiko, dass die griechische Schuldenkrise zu einem Domino-Effekt führt. “Portugal und andere Länder stehen jetzt da, wo Griechenland vor einigen Monaten war.”
Griechen und Spanier im Hintertreffen
Die Euro-Länder und der Internationale Währungsfonds (IWF) hatten ein Hilfspaket von 110 Milliarden Euro geschnürt, da das hochverschuldete Griechenland sich nicht mehr am Kapitalmarkt refinanzieren konnte. Aus Angst um die Stabilität des Euro und ähnliche Entwicklungen in anderen Ländern legten die Euro-Länder nach und zimmerten zusammen mit dem IWF einen Schutzschirm von rund 750 Milliarden Euro für ihre Mitglieder.”Dies war notwendig, aber auch lange überfällig und – am wichtigsten – wird alleine nicht ausreichen”, urteilten Horn und Arestis. Neben der kurzfristigen Stabilisierung der Märkte müsse es mittelfristig darum gehen, die Wirtschaft anzukurbeln.Länder wie Griechenland und Spanien hätten wegen stark steigender Lohnstückkosten an Wettbewerbsfähigkeit verloren, während etwa Deutschland, Österreich und die Niederlande dazu gewonnen hätten. Deshalb müssten Löhne und Preise in Staaten wie Griechenland relativ gesehen sinken, in Deutschland aber schneller steigen. Die “aggressive Politik der Lohnmoderation” in Deutschland sorge für einen solchen Preisverfall auf breiter Front, dämpfe die Binnennachfrage und drohe, “die Währungsunion zu explodieren”, schreiben die Forscher.Quelle: rts
Der Kern aller Probleme in unserer Welt ist das Geldsystem
Dienstag, Mai 11th, 2010Zeitgeist Addendum DeutschDer Kern aller Probleme in unserer Welt ist das Geldsystem, welches einen unendlichen Schuldensog erzeugt und uns zwingt alle Entscheidungen und Handlungen in unserem Leben nach finanziellem Profit auszurichten. Dadurch verschwenden wir (bewusst und unbewusst) einen großen Teil unserer Energie mit selbstsüchtigem, korruptem Verhalten, anstatt in Freiheit die gemeinsame Entfaltung der Menschheit im Einklang mit der Natur genießen zu können. Politik, Religion und andere Gesetze sind niemals eine Möglichkeit, um gesellschaftliche Probleme zu lösen oder einen Wechsel herbeizuführen. Sie sind nur ein Symptom der korrupten Profit-Struktur des Kapitalismus. Einleitung: Unsere Gesellschaft ist strukturiert und kontrolliert von Organisationen. Politische Organisationen, Wirtschaftsorganisationen, Religiöse Organisationen, Soziale Organisationen, Internationale…, Nationale…, Regionale… In diese Struktur werden wir hineingeboren und konditioniert. http://video.google.com/videoplay?docid=1352552668588051041#


