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Archive für März 2010
Wilfried Schmickler über Sozialschmarotzer
4.3.2010 von MM.
Geschrieben in Arbeitslosigkeit | Drucken | Keine Kommentare »
Ein Steuermodell
1.3.2010 von MM.
Peter de Baer, der Informator, Ulmer Str. 25,
88471 Laupheim, Tel.07392939616 info@peterdebaer.de ,
Diesen Brief mit Anhang einer PDF Datei sende ich an alle Menschen, die ich für wichtig halte, die etwas bewegen wollen und die das von der Regierung geforderte Wachstum für falsch halten.
Sehr geehrte Damen und Herren.
Vor einigen Jahren hat Helmut Creutz ein „neues Steuersystem“ entworfen und auf 12 DIN A4 Seiten niedergeschrieben. *4 Ich habe mir erlaubt, mit Einverständnis von Helmut Creutz, dieses auf vier Seiten zu kürzen. Helmut Creutz hat es geprüft und für in Ordnung gefunden. Siehe Anhang.
Wollen wir *1 in Zukunft ganz ernsthaft etwas bewegen, möglichst verbessern? Für unseren Planeten und für bis zu achtzig Prozent der auf diesem Planeten lebenden Menschen? Ich denke, dass das nur zu schaffen ist, wenn wir innerlich wirklich bereit dazu sind und erkannt haben, dass es so auf keinen Fall weiter gehen kann / darf und wenn wir unsere Kräfte bündeln.
Bitte lesen Sie das auf vier Seiten gekürzte „Neue Steuersystem“ (NEST) von Helmut Creutz!
Nun meine realisierbare Vorstellung: Zusammenarbeit aller Gruppen, Vereine und Parteien, die eine Verbesserung wünschen.
Für eine Gemeinsamkeit aller Gruppen brauchen wir m. E. ein mögliches, durchführbares Konzept, mit dem alle Gruppen leben und für das sie alle einstehen können. Ich denke mit dem NEST könnte dieses Ziel erreicht sein. Selbstverständlich werden hier Steuerexperten noch Feinarbeit leisten müssen.
Wenn dann, in absehbarer Zeit alle Mitglieder aller Gruppen das NEST kennen und verstanden haben, dass es um unser aller Zukunft geht, *2 dann gründen wir gemeinsam eine DachGruppe, *3 mit Sitz in Berlin, in der jede Gruppe zwei Personen als Mitglied einbringt / abstellt. Diese DachGruppe könnten wir z. B. „Die Stimme“ nennen. Aber vielleicht gibt es noch einen besseren und schöneren Namen.
Mit der Stimme könnten wir einerseits parteilose Bundestagskandidaten bei der Bundestagswahl für jeden Wahlkreis stellen und anderseits unsere Forderungen gegenüber der jeweiligen Regierung durchsetzen.
Aber, wie bereits gesagt, das funktioniert nur bei Einigung aller beteiligten Gruppen. Dann könnten wir der jeweiligen Regierung wirklich das Fürchten lehren.
Mit den allerbesten Grüßen Peter de Baer
*1 mit wir meine ich zunächst mal alle, die für eine Geld und Bodenreform stehen, wie ALTERNATIVE, OMNIBUS; HUMANWIRTSCHAFTSPARTEI; Seminar für freiheitliche Ordnung, INWO, CGW, Freiwirtschaftsbund, später möchte ich auch noch andere Gruppen und Parteien, wie ÖDP, Violetten, Piraten, attac, NABU, Anthroposophen und evtl. sogar die Gewerkschaften dafür gewinnen
*2 Im Zweifelsfall empfehle ich das Buch „Das Geldsyndrom“ von Helmut Creutz zu lesen.
*3 Denkbar wäre auch die schon bestehende Willi Weise Organisation, um die Mitglieder der mitarbeitenden Gruppen zu vergrößern.
*4 Die 12 Seiten stehen im Internet und sind wie folgt aufzurufen:
http://www.alternativen.biz/alternativen/download/Steuerreform_Beilage_zu_43.pdf
Hier das PDF-Dokument auf 4 Seiten
Kommentar:
Wir erhalten taeglich Nachrichten und Anregungen, die sich mit der immer bedrohlicher entwickelnden politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Lage der BRd befassen, Enthuellungen berichten, Kritik ueben und Vorschlaege zur Besserung machen. Wobei dann anschliessend alle aufgerufen werden, den jeweiligen Vorschlag mit besten Kraeften zu unterstuetzen. Insofern ackert die ”Information” von Peter de Baer kein Neuland. Wir vermuten jedoch, dass er sich umgesehen hat und Vorschlaege anderer zumindest zur Kenntnis nahm. Wir sind von den guten Absichten aller Verfasser ueberzeugt, aber Wollen und Bitten genuegt schon lange nicht mehr.
Ja, wir haben die Anhaenge geprueft. Peter de Baer moege uns nicht veruebeln, wenn wir seinen Vorschlag- wie schon etliche vorher von anderen- einer kritischen Betrachtung unterziehen. Es geht hier um die Sache.
Gedanken zu Steuerreformen tauchen auf wie Gasblasen aus dem Sumpf. Nicht einmal die Politikers bestreiten, dass das “deutsche” Steuersystem verrottet, ungerecht und verbesserungsbeduerftig ist. Dennoch wuchert es in unserer herrlichen Demokratie lustig wie ein Bandwurm, der von der Nahrung seines Opfer blendend lebt. Und da kommt Peter de Baer oder Helmut Creutz und sucht Bundesgenossen, weil dieser Zustand leicht zu bessern sei- wenn man nur ihre Vorschlaege beachten wuerde. Im Prinzip gut und richtig, aber…wir wollen mit Petern einmal die Sache zuende denken!
1. Wie kann man die Baer-Creutz’sche Reform durchsetzen? Peter wird zugestehen, dass sein Rundbrief an die obigen Organisationen zwecklos ist, denn die bilden keine Macht und es ist nicht zu erkennen, wie sie in der BRd zu Einfluss gelangen sollen. Die meisten- ausser uns- wissen es selber nicht, sind nur da, weil sie da sind. Bei den Massgebenden der BRd werden Peters Ideen hoehnisch abgewiesen- was ihm auch klar sein wird. Mit der Durchfuehrbarkeit steht es also schlecht. Er weiss nicht sie durchzusetzen. Damit faellt auch sein Vorschlag. Es mag hart sein, das zu erkennen, aber so sind nun einmal die Verhaeltnisse.
2.Kann eine Steuer-Reform das Volk ueberzeugen, wenn jeder Denkende, sicherlich auch Peter de Baer weiss, dass viel schlimmere Uebelstaende in der BRd herrschen, die von der Macht des Kapitals, der Geldbesitzer und der Grundeigentuemer verursacht werden? Welche Widerstaende sind zu erwarten, wenn jemand Reformen im Sinne Creutz’ vorbringt? Welche Milliardenschiebungen- Vermoegensverschiebungen!- wurden in den letzten zwei Jahren ganz legal begangen und von den Politikern sogar mit Geldbeihilfen (aus unserem Taschen) unterstuetzt? Dient nicht das Finanzystem der BRd vornehmlich den Geldhyaenen? Sind diese Dinge unwichtig, soll man sie verschweigen, vergessen? Wenn Peter de Baer sich nicht darueber empoert, dann waere zu folgern, dass er die eigentlichen Ursachen unserer verrotteten Gesellschaftsordnung, und Probleme unserer “Demokratie” noch gar nicht erkannte!
3. Wir wollen jedoch annehmen, dass er davon weiss und sie missbilligt. Dass er weiss, wie die Geld-Finanzmaechtigen unser Volk auspluendern, dass Politikers und Massenmedien auf ihrer Seite stehen, weil sie fuer sie einige Brocken aus der Beute abfallen. Es herrscht gegen das Volk, darum ist es nicht unbesiegbar. Warum also begnuegt sich Peter mit Wenigem, wenn es um viel, viel mehr geht? Wir sind doch zu einer Meinung gekommen, dass sich nicht einmal teilweise Verbesserungen an diesem System durchsetzen lassen. Darum fort mit den Lappalien! Creutz gewann mit seinen zahmen, halbherzigen Vorschlaegen nicht einen Kaempfer mehr als wir, die wir aufs Ganze sehen. Das liegt in der Natur der Sache. Wer weniger als die volle Beseitigung des kapitalistischen Systems will, wer mit ihm handeln moechte, ueberlasst ihm freiwillig die Macht- er aendert also nichts, gar nichts. Nur wer das Ganze will, der keine Kompromisse macht, wird es am Ende ueberwaeltigen.
Wir hoffen, dass auch Peter de Baer sich zu dieser Erkenntnis schliesslich durchringen wird.
Georg Kausch
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